Das Kunstmagazin und die App für Entdecker

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Reisetipps zu Kunst und Kultur

 

Appetizer Special

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Wilhelmshaven

 

Für Kulturreisende und Naturfans bietet Wilhelmshaven eine Vielzahl von Geheimtipps. Michael Diers, Geschäfts­führer von Wilhelmshaven Touristik, stellt sie vor.

 

Appetizer Special

„Fischerdorf“ am Südstrand,

Foto: Uwe Wohlmacher, 2019

Fassadenbild, „Van Gogh“,

Foto: Wilhelmshaven Touristik & Freizeit GmbH

Michael Diers, Geschäftsführer Wilhelmshaven Touristik & Freizeit GmbH,

Foto: Wilhelmshaven Tourismus (Touristik)

Appenzell

 

Heimeliges Appenzell

Bummeln, schlendern und ­Kultur entdecken, von den bemalten Häusern an der Hauptgasse bis zu den Kunstwerken des im Ort aufgewachsenen Aktionskünstlers Roman Signer – Appenzell ist ein ­Reiseziel voller Überraschungen. Wer drei Nächte in einem Hotel in Appenzell verbringt, bekommt für seine Erkun­dungen im Appenzellerland die Appenzeller-Ferienkarte mit vielen attraktiven Ange­boten. Sie gilt u. a. für freie Fahrten mit dem öffentlichen Nahverkehr und den Luftseilbahnen. Ebenso gewährt sie kostenlosen Eintritt in Museen und Bäder. Appenzeller ­Tourismus AL offeriert das Arrangement zum Preis ab 195 CHF pro Person im Doppelzimmer.

 

appenzell.ch

Baden-Baden

 

Roomers

Im Infinity-Pool liegend den Blick auf den Schwarzwald genießen. Ausgezeichnete pan-asiatische Küche erleben. An der Rooftop Bar mit eindrucksvollen Drinks den Abend ausklingen lassen. Inmitten der Kulturstadt Baden-Baden. Im Roomers treffen Entspannung und Genuss auf Extravaganz und Luxus. Mit 130 hell und modern eingerichteten Zimmern und Suiten, einem Spa Bereich der Extraklasse und vielfältiger preisgekrönter Gastronomie bietet das ­Roomers seinen Gästen einen Aufenthalt, der keinen Wunsch offenlässt. Das Roomers ist Teil der Frankfurter Gekko Group, dessen Inhaber Micky Rosen und Alex Urseanu zuletzt mit dem Preis „Hoteliers des ­Jahres 2018“ ausgezeichnet worden sind.

 

roomers-badenbaden.com

Basel

 

Museum der Extraklasse

Über 40 Museen und zahl­reiche Galerien sichern der Grenzstadt im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-­Schweiz den Rang einer ­Kunstmetropole. Zu den renommiertesten Museen zählt das Kunstmuseum Basel. Die Institution besitzt nicht nur eine weltberühmte Sammlung mit Hauptwerken von Holbein, über Hodler und Picasso bis Beuys, sondern auch drei Häuser: das Hauptgebäude, den imposanten Neubau von Christ & Gantenbein und das Kunstmuseum Basel | Gegenwart. Zum Kennenlernen offeriert Basel Tourismus ein Pauschalangebot ab 76 CHF pro Person. Dazu gehören eine Übernachtung und der Eintritt zur Sammlung oder zu einer der Sonderausstellungen sowie die BaselCard mit zusätzlichen Vergünstigungen auf kulturelle Angebote.

 

basel.com

Celle

 

Fachwerk trifft Bauhaus

Verbindet man Celle gemeinhin mit historischen Fachwerkhäusern, die das Bild der Altstadt prägen, so überrascht die Residenzstadt mit einer großen Dichte an Bauhaus-­Architektur – zählt sie doch neben Weimar und Dessau zu den bedeutenden Orten der Bauhaus-Geschichte. Ent­decken Sie die Vielfalt zwischen Fachwerk und Neuem Bauen der 1920er-Jahre mit einem Kulturangebot der ­Tourist Information Celle. Zwei Übernachtungen mit Frühstück im Drei-Sterne-Intercity Hotel kosten 128 € pro Person im Doppelzimmer. Das Arrangement „Bauhaus in Celle“ enthält neben einem Gutschein für eine öffentliche „Barock trifft Bauhaus“-Fahrt mit dem City-Express auch einen Besuch mit Kaffee und Kuchen im Bauhaus Café Kiess.

 

celle-tourismus.de

Erfurt

 

DomStufen-Festspiele

Stolze historische Bürgerhäuser bilden eine der schönsten Altstädte Europas, mittendrin der mächtige Dom St. Marien. Im Sommer ist seine 70-stufige Freitreppe eine der spektakulärsten Open-Air-Festspielbühnen Deutschlands. Das Theater Erfurt verwandelt die atemberaubende 700 Jahre alte Kulisse von Dom und Severikirche, in der Martin Luther einst zum Priester geweiht wurde, zur Opern- und Musicalbühne. In diesem Jahr wird das Publikum vom 9. August bis 1. September 2019 mit dem Musical „Der Name der Rose“ nach dem Roman von Umberto Eco zurück ins 14. Jahrhundert versetzt. ­Weitere Informationen auf domstufen.de und bei der ­Tourist Information Thüringen

thueringen-entdecken.de.

Loiretal

 

Renaissance kulinarisch

2019 jährt sich die Grundsteinlegung des Schlosses Chambord, die Geburt von Katharina di Medici, der späteren Königin Frankreichs, und der Todestag von Leonardo da Vinci zum fünfhundertsten Mal. Aus diesem Anlass feiert die Region Centre-Val de Loire die Zeit der Renaissance mit mehr als 700 Veranstaltungen. Ein besonderes Geschmacks­erlebnis erwartet dabei die Besucher in 42 Restaurants, die die Kochkunst des 16. Jahrhunderts zelebrieren. Damals wurden Speisen und Desserts verschwenderisch mit exotischen Gewürzen wie Zucker, Zimt, Nelken, Safran, Muskatnuss oder Ingwer ­aromatisiert. Genießen Sie noch bis September 2019 beson­dere „Un Goût de Renais­sance“-Menüs. Eine Liste mit allen Restaurants finden Sie unter

vivadavinci2019.fr/actualites/un-gout-de-renaissance/

Lugano

 

Genuss für alle Sinne

Eine atemberaubende Lage am Ufer des Luganersees, ein subtropischer Park mit Skulpturen zeitgenössischer Künstler, exquisite Gourmet-Restaurants und ein stilvolles Ambiente verbinden sich im Grand Hotel Villa Castagnola zu einem einzigartigen Wohlfühlensemble. Entdecken Sie Kunst im Hotel, im Park und in den Restaurants. Erleben Sie luxuriöse Tage in der eleganten Villa: drei Übernachtungen in einem schönen Zimmer mit Blick, ein reich­haltiges Frühstücksbuffet, ein Fünf-Gänge-Menü im ­Restaurant „Le Relais“ sowie im Restaurant „Galerie Arté al Lago“, eine 50-minütige Ganzkörpermassage und freier Eintritt in die Wellness Area sind u. a. Bestandteil der ­„Villa, Art & Gastronomy“-Pauschale zum Preis ab 1.470 CHF.

 

villacastagnola.com

Luzern

 

Luzern mit Turners Augen

William Turner hatte es die eidgenössische Landschaft angetan – zwischen 1802 und 1844 reiste er insgesamt sechsmal durch die Schweiz – aber am liebsten war er in Luzern. Fasziniert vom Licht rund um den Vierwaldstätter See und der Rigi, entstanden weltberühmte Aquarelle, die zum 200-jährigen Jubiläum der Kunstgesellschaft und des Kunstmuseums Luzern erstmals wieder an ihrem Entstehungsort zu sehen sind. Besuchen Sie noch bis 13. Oktober 2019 die außergewöhnliche Aus­stellung. Ein guter Anlass, auf den Spuren Turners die beeindruckende Region Luzern-Vierwaldstättersee genauer kennenzulernen.

 

luzern.com

Mainz

 

Schwarze Kunst

Kaum einer hat mehr zur Verbreitung von Texten beigetragen als Johannes Gutenberg. Mit der Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern legte der „Man of the Mille­nium“ den Grundstein für die neuzeitliche, moderne Kommunikation. Gehen Sie in Mainz auf Zeitreise und erfahren Sie bei einer exklusiven Führung und einem Besuch im Gutenberg-Museum mehr über den berühmtesten Sohn der Stadt. Eine Übernachtung mit Frühstück sowie einem Drei-­Gänge-Menü in einer typisch Mainzer Weinstube ergänzen das Pauschalangebot „Auf den Spuren Gutenbergs 2019“. Darüber hinaus profitieren Sie von zahlreichen Vergünsti­gungen der mainzcardplus. ­Buchbar ab 159 € pro Person im Doppelzimmer.

 

mainz-tourismus.com

Nakenstorf

 

Auf den Spuren roter Backsteine

Das Seehotel Neuklostersee hat ein „Backsteingotik-­Arrangement“ ausgearbeitet. Bei der privat geführten Tour geht es zu den schönsten ­Bauwerken dieser kühnen, ­aufstrebenden Architektur: zum Zisterzienserkloster in Neukloster und in den histo­rischen Kern der UNESCO geschützten Hansestadt ­Wismar. Dort ist auch die ­spätgotische Backsteinbasilika St. Georgen zu sehen. Sie wurde mit privaten Spenden von 1990 bis 2018 durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz saniert. Weitere Stationen auf der Route sind Sternberg und Güstrow, ihren Abschluss findet sie in Fincken. Zum Angebot gehören je zwei Übernachtungen im Seehotel und im Schwesterhotel ­Kavaliershaus inklusive ­Stadtführung und zwei Drei-Gänge-Menüs.

 

seehotel-neuklostersee.de/baukunst

Payersbach

 

Sommerfrische im Looshaus

Das Semmering-Rax-Gebiet ist seit der k. und k. Monarchie eine beliebte Sommerfrische der Wiener Gesellschaft. Adolf Loos, ein Wegbereiter der modernen Architektur, baute hier für den Lebens­mittel­fabrikanten Paul Khuner ein Landhaus. Das boden­ständige Äußere des Blockbaus steht dabei im Kontrast zur modernen Innenraum­planung. Heute ist das sogenannte Looshaus am Kreuzberg bei Payerbach eine Ausflugsgaststätte mit Hotel. Seit 1963 unter Denkmalschutz stehend, ist die Einrichtung noch weitgehend original erhalten. Genießen Sie Ihr ganz ­persönliches ­Sommerfrische-­Erlebnis in geschichts­trächtiger Umgebung.

 

looshaus.at

Weimarer Land

 

Radeln mit Feininger

Lyonel Feininger, der von ­Walter Gropius 1919 ans Staatliche Bauhaus in Weimar berufen wurde, war ein leidenschaftlicher Radfahrer. Auf seinen ausgedehnten Aus­flügen ins Weimarer Land ­skizzierte er Kirchen, Brücken und Dörfer – Motive, die oft Ausgangspunkt berühmter Gemälde wurden. Ein 28 Kilometer langer Rundkurs führt Sie an Orte, die den Künstler inspirierten. An sechs Stationen laden gläserne Aufsteller mit Feiningers Gemälden zum direkten Vergleich mit den ­Original-Bauwerken ein. Die Faltkarte „Feininger ­Radweg“ ist beim Weimarer Land Tourismus e. V. erhältlich. Bei der Planung Ihrer Reise sind Ihnen die Mitarbeiter ­gerne behilflich.

 

weimarer-land-tourismus.de

Zwickau

 

Max Pechstein in Zwickau

Max Pechstein ist in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU nicht nur ein eigener Ausstellungsbereich gewidmet, sondern der nach ihm benannte Kunstpreis der Stadt Zwickau bildet zugleich eine „Brücke“ zur aktiv gelebten Tradition der Förderung und Würdigung der Gegenwartskunst. Im Sinne des in Zwickau geborenen Künstlers werden in diesem Jahr wieder ein Förderpreis und ein ­Stipendium an junge Künstler vergeben. 01.09. – 27.10.2019

 

kunstsammlungen-zwickau.de

Wilhelmshaven – die Stadt am Weltnaturerbe

 

Aus Tradition im Wandel

 

Für Kulturreisende und Naturfans bietet Wilhelmshaven eine Vielzahl von Geheimtipps.

Michael Diers, Geschäfts­führer von Wilhelmshaven Touristik, stellt sie vor.

Das Interview für ARTMAPP führte Reiner Brouwer

 

 

ARTMAPP: Wilhelmshaven ist jung, man feiert gerade den 150. Geburtstag. Was zeichnet die Stadt aus und was bedeutet das Motto: Aus Tradition

im Wandel?

Michael Diers: 150 Jahre sind sicherlich für eine Stadt in Deutschland ein zartes Alter. Wilhelmshaven hat einen ur­banen Charakter, Hafen, Industrie und ein vielfältiges Kulturangebot und das zeichnet die Stadt am Weltnaturerbe aus. Gerade in den letzten Jahren profitiert die Jadestadt von einer spannenden Entwicklung, die fortgesetzt werden soll. Der Tourismus hat als wichtiger Wirtschaftsfaktor zugelegt, rund um den JadeWeserPort gibt es mehr und mehr Ansiedlungen und das macht die Stadt immer attraktiver. Dennoch gibt es viel zu tun, um die positive Entwicklung voranzu­bringen. Derzeit wird ein Tourismuskonzept in der Politik diskutiert. Hier geht es um eine verstärkte Ausrichtung der touristischen Anziehungspunkte für Wilhelmshaven. Und genau dieses Spannungsfeld zwischen der wilhelminischen Gründerzeit, der wirtschaftlichen und touristischen Entwicklung und der Nachhaltigkeit macht Wilhelmshaven aus und gleichzeitig sind diese ökologischen Herausforderungen in Wilhelmshaven sehr präsent.

 

ARTMAPP: Herr Diers, was empfehlen Sie kulturell interessierten Besucherinnen und Besuchern, die Wilhelmshaven noch nicht kennen?

MD: Wilhelmshaven hat sich in der jüngsten Vergangenheit im kulturellen Bereich stark entwickelt. Über das Jahr haben wir spannende und auch künstlerisch prägende ­Veranstaltungen aufgebaut. Sicherlich gehört dazu das ­jährlich stattfindende Internationale StreetArt Festival. Das findet immer am ersten Wochenende im August statt. Dieses Jahr vom 2. bis 4. August. Nicht nur, dass sich dann in Wilhelms­haven die besten Straßenmaler der Welt ­einfinden, sondern in diesem Jahr, zum 150. Stadtgeburtstag, werden wir auch die Graffiti-Szene, das Thema Murals (Wand­bilder) und einen Workshop in der Kunsthalle ­anbieten. Diese Bandbreite der immer noch neuen, aber so leben­digen Kunstrichtung Street-Art wird es nirgendwo sonst geben, nur hier in unserer Stadt. Davon zeugen mittlerweile auch sieben Wandbilder im öffentlichen Raum und wir ­wollen von nun an jährlich die besten Wandbilderkünstler nach Wilhelmshaven holen. Aber auch sonst bieten sich in der Kunsthalle, im Küstenmuseum, im Marinemuseum und im Aquarium genügend Möglichkeiten zum Aufenthalt. Und wir dürfen hierbei natürlich unser touristisches Aushängeschild, den Südstrand, nicht unerwähnt lassen. Schöner als hier kann man am Jadebusen nicht flanieren.

 

ARTMAPP: Im Zusammenhang mit Wilhelms­haven fallen immer wieder die Stichworte Marine­hafen und der einzige deutsche Tiefseehafen.

MD: König Wilhelm wollte eben genau vor 150 Jahren, dass in Wilhelmshaven ein Marinehafen entsteht, der dann auch ­gebaut wurde. 1871 wurde er dann zum ersten deutschen ­Kaiser proklamiert – der Lauf der Geschichte ist bekannt. Viele Spuren der wilhelminischen Zeit wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört und doch gibt es noch einige Gebäude aus dieser Zeit, die gut erhalten sind. Das Marinemuseum ist eines der besonderen Highlights von Wilhelmshaven, die Schiffe, die Aufarbeitung der Marinegeschichte und die Möglichkeit, ein U-Boot von innen zu bestaunen, ziehen jährlich über 100.000 Besucher an (www.marinemuseum.de). Der JadeWeserPort wurde 2012 in Betrieb genommen. Seitdem hat Wilhelms­haven deutschlandweit den einzigen Tiefwasserhafen (Tiefgang 18 Meter). Hat die Weltwirtschaftskrise in den ­Anfangsjahren nach dem Betriebsstart noch für eine ver­haltene Entwicklung gesorgt, ist der Containerterminal Wilhelmshaven (CTW) mittlerweile auf Expansion eingestellt und hat hohe Zuwachsraten. Informationen und Hafenbusfahrten bietet das JadeWeserPort-InfoCenter an: www.jadeweserport-infocenter.de

 

ARTMAPP: Was verbindet Wilhelmshaven mit den Jahren 1869 und 1919?

MD: 1869 markiert ganz klar die Einweihung des ersten deutschen Kriegshafens und somit die Geburtsstunde der Stadt Wilhelmshaven. Ich glaube schon, dass die Marine über viele Jahrzehnte die Stadt geprägt hat und sicherlich auch noch prägt. Zudem ist Wilhelmshaven bis heute der größte Bundeswehrstandort Deutschlands. 1919 wurde Wilhelmshaven zur kreisfreien Stadt erklärt, was sie bis heute ist. Und dann wäre noch der Matrosenaufstand zu nennen, der im Oktober 1918 in Wilhelmshaven begann, sich von dort nach Kiel ausdehnte, aber insgesamt nur wenige Monate anhielt. Doch die Nachkriegsentwicklungen 1919 hatten für Wilhelmshaven große geschichtliche Bedeutung. Schon im November 1918 waren aus dem Hafen der Jadestadt 71 Kriegsschiffe der deutschen Hochseeflotte als Reparationsbeute nach Schottland (Scapa Flow) ausgelaufen. Sie sollten bis zum 21. Juni 1919 dort liegen, dann wurde der Versailler Friedensvertrag geschlossen und traf Deutschland hart. Und in der Bucht von Scapa Flow erging der Befehl, sämtliche Schiffe zu versenken. Zu diesem Thema gab es auch bis zum 17. Juni eine Sonderausstellung von Moritz Götze im Marinemuseum Wilhelmshaven.

 

ARTMAPP: Lieber Herr Diers – vielen Dank für das Gespräch!

 

 

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7/2019

 

 

 

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